Deutscher Meister!!! Team CYBEX Urspring holt sich die NBBL-Krone 2013 und gewinnt somit zum fünften Mal in sieben Jahren den Titel in der Nachwuchs Basketball Bundesliga!
Halbfinale: Malik Müller läuft heiß und schießt IBBA Berlin beinahe im Alleingang ab
Im Halbfinale traf Team CYBEX Urspring auf einen alten Bekannten: IBBA Berlin, in der JBBL begegnet man sich bereits 2010 in Bamberg und unterlag knapp, 2011 erneut im Halbfinale, konnte man sie besiegen. Nun stand man sich zum ersten Mal in der NBBL gegenüber.
Die Berliner erwischten einen Traumstart und verwandelten ihre ersten fünf Würfe. Besonders Jugendnationalspieler Robin Jorch begann hochkonzentriert, er erzielte alleine 12 Punkte ohne Fehlwurf im ersten Spielabschnitt.
Nach 5 Minuten führten die Berliner mit7:13, bis zum Ende des Viertels 13:19.
Im zweiten Spielabschnitt kam Urspring jedoch langsam aber sicher in die Gänge. Der Druck in der Verteidigung stieg und Berlin hatte immer mehr Probleme die Internatsschüler zu stoppen. Man glich zum 23:23 aus, jedoch konnte IBBA sich noch eine hauchdünne 30:28 Führung bis zu Halbzeit sichern.
Das dritte Viertel hatte sich im Laufe der Saison zum „Urspringer Viertel“ entwickelt. Auch in diesem Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft sollte es nicht anders kommen. Man gestattete den Berlinern nur acht Punkte und legte selber 20 auf. Besonders Malik Müller wurde immer besser, traf seine Würfe traumwandlerisch sicher und so war die 48:38 Führung eine logische Konsequenz.
CYBEX Urspring trat nun enorm selbstbewusst auf. In der Offensive punktete Müller weiter, in der Verteidigung blieb man hochkonzentriert.
Am Ende besiegte man IBBA Berlin verdient mit 71:52 und zog so in das Finale am Sonntag ein. Gegner: Tröster Breitengüßbach, gegen die man vergangenes Jahr im Halbfinale unterlag.
Für CYBEX Urspring spielten:
Malik Müller 33 Punkte, 7 Rebounds; Kevin Bryant 10, 7; Thomas Grün 9; Kenneth Ogbe 6, 9 Assists; Zaire Thompson 5; Kalidou Diouf 5; Yannick Czislinsky 3; Marius Eberhardt; Constantin Munz; Maximilian Eisele; Janic Staiger; Moritz Hübner.
Finale: CYBEX Urspring gelingt die Revanche und besiegt den amtierenden Meister Breitengüßbach vor heimischer Kulisse
Es war angerichtet. Der Titelverteidiger und Gastgeber Tröster Breitengüßbach bittet CYBEX Urspring zum Tanz um die Deutsche Meisterschaft.
3.500 Zuschauer, darunter etwa 100 Urspringer Fans waren ein würdiger Rahmen für den Showdown in der NBBL.
Der Meister erwischte den besseren Start. von Anfang an war klar, dass es ein Duell auf Augenhöhe war, zwei enorm starke Teams, die sich sehr gut vorbereitet haben.
Das erste Viertel konnte Güßbach für sich entscheiden, 20:22 ging es in die Pause.
Im zweiten Spielabschnitt kam jedoch Urspring immer besser in die Partie. Mit einem krachenden Dunking von Energiebündel Kevin Bryant begannen die Klosterschüler das Spiel zu übernehmen.
40:28 war bereits die erste größere Führung bevor die Gastgeber bis zur Pause wieder auf 43:36 verkürzten.
Nach dem Seitenwechsel das dritte Viertel, das „Urspring Viertel“. Verteidigung auf höchstem Niveau, vorne ein Dreier nach dem anderen, die Internatsequipe nahm Kurs auf die Meisterschaft und gewann den Spielabschnitt mit 24:13, es stand 66:50 vor Beginn der letzten 10 Minuten.
Urspring spielte sich in einen Rausch. Höhepunkt war ein Pass von Kenneth Ogbe hinter dem Kopf zu Kevin Bryant, der dann völlig alleine und in Ruhe den Ball in den Korb legte. Die höchste Führung betrug 21 Punkte vier Minuten vor Schluss.
Die Güßbacher schafften es nicht mehr den Anschluss zu finden. Die Zeit lief ab, CYBEX Urspring gewann mit 83:71 und holte somit den Titel zum fünften Mal in sieben Jahren NBBL, die Freude war riesig!
Matchwinner war Kevin Bryant, der mit 19 Punkten und 11 Rebounds bester Werfer und Rebounder der Partie war.
Für CYBEX Urspring spielten:
Kevin Bryant 19 Punkte, 11 Rebounds; Malik Müller 18 Punkte, 5 Assists; Kenneth Ogbe 16, 7 Assists; Zaire Thompson 15; 4 Assists; Kalidou Diouf 8; 8 Rebounds, 4 Blocks; Thomas Grün 4; Moritz Hübner 3; Yannick Czislinksy; Marius Eberhardt; Janic Staiger, Maximilian Eisele; Constantin Munz.